Evang. KiTa Mühlstraße Zirndorf

 

Unsere Kurzkonzeption

 

Herzlich willkommen, liebe Eltern und Schulkinder!

Unser Hort versteht sich als ein Ort, an dem Kinder in Ihrer Entwicklung gefördert und begleitet werden. Ziel ist es, eine ganzheitliche Betreuung anzubieten, die sowohl die schulische Unterstützung als auch individuelle Persönlichkeitsentwicklung umfasst.

Wir arbeiten familienergänzend und unterstützend.

Dabei orientieren wir uns am Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP).

Die Betreuung unserer Hortkinder erfolgt durch Erzieher, pädagogischen Fachkräfte und pädagogische Ergänzungskräfte. Durch regelmäßigen Austausch, Teamgespräche und Fortbildungen stellen wir eine hohe Betreuungsqualität sicher.

 

Allgemeine Informationen und Organisatorisches

Folgendes benötigt Ihr Kind im Hort

  • Festsitzende Hausschuhe (keine Schlappen oder „Crocs“)
  • dem Wetter angepasste Kleidung

 

Das braucht Ihr Kind für die Ausflüge in den Ferien

  • einen gut sitzenden Rucksack
  • genügend Vesper
  • Getränk (Wasser)
  • Sitzkissen       

 

Eltern haben die Pflicht

-Ihr Kind bei uns zu entschuldigen, wenn es die Einrichtung nicht besucht (sollten Kinder nicht bei uns erscheinen, rufen wir die Eltern an, sollten diese nicht erreichbar sein, sind wir verpflichtet die Polizei zu informieren) Ab 7.00 Uhr nehmen unsere MitarbeiterInnen Ihren Anruf gerne entgegen

  • Die Einrichtung über eine Erkrankung des Kindes zu informieren
  • Einhaltung der vereinbarten Buchungszeit
  • Weitergabe wichtiger Informationen wie z.B. Umzug, Trennung etc.
  • die gemachten schriftlichen Aufgaben anzusehen
  • mit Ihrem Kind zu lesen
  • Aufgaben fertigzustellen mit Ihrem die in der Schule nicht geschafft wurden

 

Krankheiten

  • Bitte informieren Sie uns telefonisch oder per Mail vor! Dem Schulschluss Ihres Kindes, es reicht nicht nur die Schule zu informieren
  • Bei ansteckenden Krankheiten wie z.B. Scharlach beachten Sie bitte die Aushänge und das Infoblatt des Infektionsschutzes das Anlage des Vertrages ist
  • Wir als pädagogisches Personal dürfen keine Medikamente verabreichen
  • Erst bei Symptomfreiheit von 24 bzw. 48 Stunden (je nach Krankheitsbild, genaue Angaben entnehmen Sie bitte der Aufklärung) darf ihr Kind wieder am Kitaalltag teilnehmen

 

Eigenverantwortung haben die Kinder für…

  • alles was ihnen gehört und die Sachen, die sie sich im Raum und Garten zum 
      Spielen ausleihen
  • ihre Zeiteinteilung
  • Spielzeug, was sie nach gemeinsam festgelegtem Spielzeugtag mitbringen
       dürfen.
  • eigenständiges und vollständiges Erledigen der Hausaufgaben im Rahmen von
     45 Minuten
  • rechtzeitiges Kommen von der Schule,
  • ihre freie Zeit selbständig mit Angeboten, Spielen, oder nach Lust und Laune in Absprache mit der Gruppe zu füllen

 

Räumlichkeiten

Wir verfügen im Erdgeschoss über zwei Gruppenräume, in einem davon ist auch eine Küche untergebracht, welche wir mit den Kindern nutzen, sowie verschiedene Spiel und Kreativangebote. Hier essen wir auch. Im zweiten Raum befinden sich ebenfalls verschiedene Spielangebote und „Ecken“. Die Gestaltung dieser Räume wird gemeinsam mit den Kindern erarbeitet und bietet so die Möglichkeit bedürfnisorientiert zu handeln.

 Für die Hausaufgaben steht uns im Untergeschoss ein Hausaufgabenraum zur Verfügung an den sich die Turnhalle anschließt, welche wir ebenfalls zum Hausaufgaben machen nutzen. Verschiede Möglichkeiten des Sitzens, z.B. auf Bodenhockern, Stühlen, Bällen, Stehpulte und Matten bieten abwechslungsreiche Möglichkeiten für jedes Kind seine Hausaufgaben individuell auf seine Bedürfnisse eingehend mitzugestalten.

Außerdem nutzen wir natürlich den großen Garten gemeinschaftlich mit Krippe und Kindergarten, in diesem befinden sich vielfältige Spielangebote, unter anderem einen Ballspielkäfig.

 

 

Unser Tagesablauf

  • Ankunft im Hort nach Schulschluss
  • Begrüßung
  • evtl. Pause im Garten / Spielen in den Räumen
  • Hausaufgaben
  • Essen ca.12.30 Uhr und ca. 13.15 Uhr
  • 2. /3. Runde Hausaufgaben
  • Spielen, Basteln, Zeit zur freien Gestaltung, Mini-Projekte/Wünsche der Kids/ Interessengruppen
  • Abholzeiten: Montag bis Donnerstag 14.00-16.30 Uhr,

 Freitag: ab 14.00 Uhr-15.00 Uhr

Freitag ist für die Kinder bei uns ein sehr wichtiger Tag, da wir an diesem
keine Hausaufgaben mit den Kindern machen. Hier ist die Zeit, um mit ihnen ihre
Wünsche und Mini-Projekte zu bearbeiten und zu reflektieren, zu malen, basteln, spielen, im Garten zu bewegen, entspannen und vielem mehr.

 

Hausaufgabenbetreuung

Während unserer „Hausaufgabenzeit“ von Montag bis Donnerstag haben die Kinder einen strukturierten und betreuten Zeitraum zum Anfertigen der Hausaufgaben in welchem Sie durch pädagogische Fachkräfte betreut und unterstützt werden. Durch gezielte Denkanstöße und ein gemeinsames Überarbeiten der Ergebnisse fördern wir Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Dabei achten wir darauf keine fertigen Lösungsansätze aufzuzeigen, sondern die Kinder auf dem Weg zu begleiten. Deshalb dürfen Hausaufgaben auch Fehler enthalten, denn diese sind eine wichtige Kontrolle für die Lehrkraft um den aktuellen Lernstand adäquat beurteilen zu können.

Ein Austausch mit den Eltern findet hierzu regelmäßig statt. Bei Bedarf treten wir auch mit den Lehrkräften in Kontakt.

Wir bieten in der Regel täglich drei Hausaufgabenfenster an, d.h. Zeitfenster von jeweils 45 Minuten. Diese unterteilen wir durch Timer in Abschnitte von jeweils 15Minuten, so können die Kinder sich Ihre Aufgaben gut einteilen und besser orientieren.

Am Freitag ist Hausaufgabenfrei! (siehe auch Tagesablauf)

 

Interessengruppen

Wir bieten den Kindern im Rahmenunserer pädagogischen Angebotes Interessengruppen an. Die Inhalte dieser Gruppen werden gemeinsam mit den Kindern in Besprechungen erarbeitet und ausgewählt. Die Kinder können dann je nach Interessen wählen und an dem Angebot teilhaben.

Hier sind einige Beispiele

  • Entspannung
  • Gartengestaltung
  • Bewegungsangebote

 

Ferien

In unserem Hort sind die Ferien ein wichtiger Bestandteil unserer partizipativen Arbeit. Die Kinder werden aktiv in die Gestaltung der Ferien eingebunden. Das bedeutet, dass sie mitentscheiden können, welche Aktivitäten, Projekte und Themenwochen stattfinden.

Sie können sich dies am Beispiel „Projekt“ so vorstellen:

 Bei Projekten bringen alle Kinder ihr Wissen ein und lernen so voneinander. Wie die einzelnen Schritte festgehalten und durchgeführt werden, entscheiden die Kinder. Wir geben nur Tipps und regen zum Nachdenken, Recherchieren und Tun an. Durch das „Voneinander“ wird ein „Miteinander“.

Wir verstehen unser Tun als Unterstützung für das eigenverantwortliche Tun der Kinder.

„Bei Projekten sind wir nur Begleiter, der Motor sind die wissbegierigen Kinder“

 

 Ein Projekt besteht aus 3 Phasen:

1. Zur Themenfindung steht bei uns ein Flipchart im Eingangsbereich. Hier
haben alle Hortkinder die Möglichkeit Themen aufzuschreiben, die sie
     interessieren. Gemeinsam mit den Kindern werden die Themen abgestimmt
     und sortiert – dieser Prozess findet vor den Ferien statt und in einer      …..Kinderkonferenzentscheiden die Kinder das Thema.

 2. In den Ferien steigen wir mit den Kindern am Montag in die Planung ein, d.h.
     es findet eine gemeinsame Besprechungsrunde statt, wie sie das Thema  
     füllen und be- bzw. erarbeiten möchten. Je nach Thema können sich
     verschiedene „Arbeitsgruppen“ bilden (z. B. Bautrupp, Basteltrupp,
     Hygienetrupp,…). Anschließend steigen die einzelnen Gruppen in ihre Arbeit
     ein. Dies findet in Form von Recherche im Internet, Material suchen,
     Einkaufsliste schreiben o.ä. statt. Dienstag bis Donnerstag wird mit viel
     Elan am Projekt gearbeitet. Manchmal kommt als Höhepunkt am Donnerstag
     auch eine kleine Überraschung für die Eltern raus (z. B. Einladung zur
     Eisdiele).

 3. Freitags findet zum Abrunden ein gemeinsames Aufräumen und eine
      wichtige Reflexionsrunde mit Ausblick statt.

Selbstverständlich können Ausflüge, Radtouren, Museumsbesuche… Bestandteil des Ferienangebotes sein.

Unsere Aufgabe bei Projekten ist die Begleitung, Materialbereitstellung, Unterstützung der Kinder bei der Durchführung und Umsetzung ihrer Ideen und das Vermitteln von Denkanstöße.

Sie bieten den Kindern:

  • die Möglichkeit zur Selbständigkeit
  • entdeckendes, handlungsorientiertes, ganzheitliches und lebensnahes Lernen
  • Prioritäten setzten
  • das Erkennen von Zusammenhängen
  • vernetzendes Arbeiten
  • optimale Einbindung der Vorlieben und Kompetenzen
  • gelebtes demokratisches Handeln
  • und noch vieles mehr

 

Ferienfreizeiten

Diese sind ein weiteres Highlight unserer Arbeit mit den Schulkindern. Sie finden in Jugendherbergen in der 1. Woche in den Sommerferien und meist am
1. oder 2. Oktoberwochenende statt. , Diese finden vorbehaltlich der nötigen Mindestteilnehmerzahl statt.

  Unsere Ferienfreizeiten verbringen wir in Jugendherbergen mit viel
  Freiraum für die Kinder. Dabei benutzen wir auch die öffentlichen Verkehrsmittel.

Bring- und Abholzeit: entnehmen Sie bei Ausflügen dem Ferienprogramm.  
 Sollte hier keine abweichende Zeit stehen, gelten die üblichen Zeiten
 (spätestens 9 Uhr bringen und ab 14Uhr abholen).

 ESSEN: Während der Ferien gibt es im Ort kein warmes Essen

Unsere Aktivitäten und Projekte beziehen sich auf den bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan (Bay BEP) und stärken die Kompetenzen der Kinder in folgenden Bereichen:

  • Motorik
  • Soziale Kompetenz
  • Emotionale Kompetenz
  • Motivation
  • Sprache und Literacy
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften
  • Bildnerisches Gestalten
  • Musik
  • Gesundheit
  • Wohlbefinden und soziale Beziehungen

Auf der Seite des ifp  können Sie den Bayerischen Bildungs-und Erziehungsplan mit diesem Link einsehen:https://www.ifp.bayern/de/projekt/bayerischer-bildungs-und-erziehungsplan/